Spieleabend am 30.09.2015

Am Mittwoch haben wir uns zu einem Spieleabend getroffen. Nach kurzem Überlegen was man mit fünf Personen gut spielen kann, wurde einstimmig Zombicide ausgewählt. Obwohl (oder gerade weil)  zwei Spieler das Spiel noch nie gesehen haben, wurde deren Interesse sofort geweckt und als das Spielbrett und die ganzen Miniaturen ausgepackt wurden, erhellten sich alle Gesichter. Natürlich hat es die beiden erst einmal etwas erschlagen als wir mit der umfangreichen Regelerklärung begonnen haben. Das Schöne an dem Spiel ist aber, dass man es kooperativ spielt und es somit nicht schlimm ist, wenn nicht sofort alle Regeln verinnerlicht oder verstanden werden, weil man sich ja gegenseitig hilft. Manche Dinge wie bestimmte Waffen oder „wie funktioniert ein Begleiterhund“ haben wir erst während des Spielverlaufs erklärt. Aber alles in allem versteht man die Grundzüge sofort, und jeder der schon einmal ein Zombiefilm gesehen hat, kann sich sofort rein versetzen. Wir starteten also mit Raoul, Neema, Elsa, Amy und Josh mit Mission 02 der Season 1 und haben sofort das große Haus neben uns geöffnet. Leider hatten wir sehr viel Pech was das Suchen betraf. Wir haben massig Wasser, Konserve, Laserpointer und Munition gefunden, aber kaum Waffen. Wir haben uns daher sehr lange im Haus aufgehalten bis wir einigermaßen ausgerüstet waren. Etwas zu mutig haben wir uns dann raus auf die Straße zu den Zombie-Massen getraut. Eine Extraktivierung der Runner hätte uns dabei fast das Leben gekostet. Zwei Hunde mussten dran glauben und zwei der Überlebenden im entsprechenden Feld bekamen jeweils eine Wunde. Josh konnte daraufhin ausgerüstet mit Kettensäge und Gasmaske das Feld gut räumen. Ab diesem Punkt hatten wir allerdings kaum noch Probleme. Einmal den Flammenwerfer gezündet hatte wir gut Luft auf der Straße und konnte innerhalb weniger Runden den rettenden Exit erreichen.   Nach Zombicide hatten wir noch eine Stunde Zeit zum Spielen und wollten eine Runde Smallworld starten. Als wir hier mit der Regelerklärung angefangen haben und uns nur fragende Gesichter anblickten, haben wir die Schachtel schnell wieder weggeräumt. Das hätte definitiv länger als eine Stunde gedauert 🙂 Also was tun? Eine Runde Wizard geht immer! Diese einfache Kartespiel, nur bestehend aus Zahlenkarten in vier Farben von jeweils 1 bis 13, ist in einer Minuten erklärt, denn es geht lediglich darum Stiche zu machen und vor Beginn der Runde anhand seiner handkarten abzuschätzen wieviele Stiche man machen wird. Liegt man richtig bekommt man Punkte, liegt man falsch, gibt es Punktabzug. Genau das Richtige für einen Abschluss. Bei diesem Spiel konnte ich dank Zauberern öfter einem Spieler die Runde versauen, indem ich einen Stich machen konnte, mit welchem ein anderer fest gerechnet hatte und so konnte ich das Spiel für mich entscheiden. Alles in allem ein sehr schöner Spieleabend. 🙂

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