Ina zockt… Arcadia Quest

Als großer Zombicide-Fan habe ich nach einem vergleichbaren Miniaturenspiel gesucht, das nicht unzählige Stunden in Anspruch nimmt und das nicht unbedingt nochmal kooperativ sein sollte. Nach einigen Recherchen habe ich mich für Arcadia Quest entschieden.

Bei diesem Spiel übernimmt jeder Spieler die Rolle von drei Helden und kämpft sich durch einen mit fiesen Monstern bestückten Dungeon. Im Spiel zu zweit gibt es dabei immer zwei Queste zu erfüllen.  Entweder einen (oder beide) der zwei Queste gegen das Spiel (z.B. töte drei Monster oder töte den Troll) und oder die Quest töte einen Helden des Gegners. Theoretisch könnte man das Spiel also auch friedlich gewinnen, was bei uns bisher aber nicht einmal vorkam. Spätestens wenn ein Spieler kurz davor ist die zweite Queste gegen das Spiel zu gewinnen, gibt es vom Kontrahenten ordentlich  auf die Mütze.

Man darf die Schlachten in Arcadia nicht ganz so ernst nehmen, denn es ist keinesfalls ein faires Spiel. Es kann also durchaus sein, dass der Mitspieler die ganze Arbeit leistet und einen fiesen Minotaurus schwer verwundet. Ich den gegnerischen Helden aber kurz vorm Ziel mit der Axt verkloppe und dem Minotaurus noch das letzte Öhrli verpasse, was mich zum Sieg führt. Das Schöne dabei ist aber, dass man durch den Gewinn eines Szenarios „nur“ einen Vorteil hat und zwar den,  dass man das nächste Szenario aussuchen darf. Auch der Tod eines Helden ist nicht weiter schlimm. Ich spawne durch eine Runde aussetzen einfach neu und werfe mich wieder ins Getümmel. Je öfter ich sterbe desto höher ist allerdings die Wahrscheinlichkeit im nächsten Szenario von einem gemeinen Todesfluch getroffen zu werden, der mir Nachteile bringen kann wie weniger Lebenspuckte,  einen Ausrüstungsslot weniger oder noch grauenhaftere Dinge.

Die Kampagne hat durch die vielen unterschiedlichen Szenarien und möglichen Titel,  die durch erfüllen bestimmter Queste erlangt werden können,  einen hohen Wiederspielreiz. Wir haben die letzten Urlaubstage damit verbracht di Kampagne zweimal durch zu spielen. Ein Szenario hat eine angenehme Spieldauer von max. 60 Minuten. Die Miniaturen sind der Wahnsinn!

20160828_204232Toll sind auch die verschiedenen Fähigkeiten der 12 mitgelieferten Helden. Die Spielweise unterscheidet sich hier wirklich deutlich und die Auswahl der Waffen und Rüstungen richtet man am besten auch nach den individuellen Fähigkeiten.

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Die Helden Wisp, Grom und Maya gefallen uns bisher am Besten! Arcadia Quest macht uns zu zweit viel Freude und ich kann nicht erkennen warum das Spiel für drei oder vier Spieler soviel besser geeignet sein soll. Klar ist dann auf dem Feld mehr los, aber es funktioniert zu zweit bereits super! Auf nach Arcadia!!

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