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Ina zockt… Scythe, Noch Mal, Blood Rage, Auf den Spuren von Marco Polo und Pathfinder

Frohes neues Jahr! Mein Blog ist nun schon zwei Jahre alt. Unfassbar. Ich mochte schon immer Gesellschaftsspiele, doch dass sich daraus ein Hobby mit solchem Umfang ergibt hätte ich nicht gedacht. Gerade in den letzten Monaten habe ich es geschafft regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, ich habe im Freundeskreis eine Spielegruppe geschaffen, die sich schon seit einem Jahr regelmäßig trifft und ich infiziere immer mehr Freunde mit dem Brettspiel-Wahn. Langsam artet das Ganze in eine Sucht bei mir aus, aber da es mir nach wie vor ums Spielen geht und weniger ums Sammeln, achte ich darauf, dass ich nie mehr als eine Hand voll ungespielte Spiele zu Hause habe. Erst wenn es alle ein paar Mal auf den Tisch geschafft haben, gibt es Nachschub und das ein oder andere wird auch wieder verkauft.

An Silvester haben wir gleich mal einen Spiele-Nachmittag gemacht. Eigentlich sollte T.I.M.E.-Stories zum ersten Mal gespielt werden, aber da wir mit den Regeln noch nicht ganz durch waren, haben wir uns aus Zeitgründen für Scythe entschieden.

In dieser Vierer-Partie war ich so schlecht wie noch nie. Die Völker- und Spielertableaus haben wir zufällig zugelost und ich habe die Nordischen und dazu das mechanische Tableau bekommen. Ich mag die Nordischen eigentlich sehr gerne, weil ich die Fähigkeit, dass die Arbeiter über Flüsse schwimmen können, ziemlich stark finde. Es verschafft einem in der Regel einen gewissen Vorsprung, da andere Völker erst mit Hilfe eines Mechs oder des Tunnels ihr Nest verlassen können. Ich ließ einen meiner Arbeiter direkt zum nächsten Dorf schwimmen, damit dieser sich bei der nächsten Produktion vermehren kann. Außerdem kam ich dort nebendran auch an Nahrung. Naja was soll ich sagen… Andreas vertrieb nach ein paar Runden zwei meiner Arbeiter, wodurch ich Nahrung verlor und meine Mühle nicht mehr nutzen konnte. Ich kam ansonsten nicht an weitere Arbeiter und hatte es insgesamt schwer mit der Rohstoffbeschaffung. Das einzige was ich regelmäßig tun konnte, war entwickeln, allerdings war das dank meines Tableaus die unrentabelste Aktion. Ich schaffte es noch zwei Mechs zu bauen und hatte vorher bereits einen Tunnel gebaut. Mehr konnte ich allerdings nicht reißen. Meine Aufträge waren für mich unschaffbar. Da ich auch militärisch nicht vorwärts kam, war ich leichte Beute für die Deutschen, die mich insgesamt drei Mal angriffen und auch jeden Kampf gewonnen haben. So habe ich keinen einzigen Stern geholt und wurde zum guten Schluss auch noch aus meinen Gebieten vertrieben. Irgendwann schwand auch die Lust, sodass ich mit 21 Punkten mein schlechtestes Ergebnis überhaupt erzielte. Die Deutschen beendeten durch die Kämpfe das Spiel, konnten aber nur knapp den zweiten Platz erreichen, hinter Andreas mit den Russen.

Das neue Jahr startete auch gut, denn wir haben fast den ganzen Tag zu zweit gezockt. Als leichten Einstieg spielten wir drei Runden Noch Mal, die ich alle drei gewinnen konnte. Andreas war aber auch noch leicht lädiert von Silvester 😉

Danach starteten wir Blood Rage. Zu zweit ja nicht der Knaller, aber wir wollten die Regeln nochmal verinnerlichen, bevor wir es mal zu viert spielen. Wir haben einiges falsch gemacht. Andreas hatte z.B. viel mehr Kreaturen auf dem Plan als erlaubt. Naja, auf jeden Fall viel wieder auf, dass das Spiel viel komplexer ist, als es zu Anfang scheint. Ich konnte einen Auftrag erfüllen, indem ich schon vor Ragnarök mindestens vier Figuren in Walhalla hatte und bekam dafür dank einer Aufrüstung doppelten Ruhm. Mein Plan war es am Ende des Spiels noch viel Ruhm zu holen, indem ich meine Leute Ragnarök zum Opfer werden lasse, da ich eine Aufrüstung hatte, die mir doppelte Siegpunkte gebracht hätte. Allerdings konnte Andreas das Spiel vorzeitig beenden, indem er das letzte Feld plünderte. Also verlor ich leider knapp.

Ich freue mich auf die erste Runde zu viert, weil das Spiel dann sicher um einiges besser wird.

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Danach haben wir noch auf den Spuren von Marco Polo gespielt und ich habe Andreas mal wieder abgezogen. Er schaffte es trotz zweier Spielfiguren nicht seine beiden Stadt-Auftragskarten zu bewerkstelligen. Da meine Karten gut harmonisierten, konnte ich diese Ziele erreichen und habe zudem viele meiner Aufträge erfüllt. Insgesamt hatte ich bei Spielende einen Vorsprung von 10 Punkten.

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Anschließend haben wir noch Pathfinder – Unter Piraten gespielt. Das erste Szenario des ersten Abenteuers nach dem Einführungsspiel galt es zu bestreiten. Es gibt in diesem Szenario nur einen Ort und zwar die Nebelbank, allerdings müssen wir allerhand Schergen besiegen, bevor wir den Bösewicht eliminieren und den Ort schließen können. Andreas nahm seinen starken Kämpfer mit und ich versuchte es mit Merisiel. Schlechte Wahl, da sie Einzelkämpferin ist und erst stark wird, wenn sie sich an einem Ort alleine befindet. Merisiel musste den Schergen also öfters ausweichen und der Kämpfer gab ihnen dann dafür auf die Mütze. Leider ist dadurch das Segensdeck zu schnell ausgelaufen und wir haben die Mission nicht geschafft. Wir werden es sicher bald in anderer Besetzung neu ausprobieren.

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Außerdem habe ich meine Statistik begonnen, die wie folgt aussieht:

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Ich will einfach festhalten, welche Spiele wie oft auf den Tisch kommen. Außerdem behauptet mein Freund er würde nur selten mal gewinnen, daher halte ich noch den Sieger fest. Spiele, die es dann nie auf den Tisch schaffen, werde ich wohl verkaufen.

Ich hoffe wir können die nächsten Tage Eldritch Horror in Angriff nehmen und unsere zweite Partie Star Wars Rebellion spielen. Ich habe mir extra nochmal alle Filme angesehen.

Ich habe bei meinem Blog ein neues Widget eingebaut, bei dem ihr euch per Email informieren lassen könnt, wenn hier neue Beiträge erscheinen. Einfach eintragen und los geht´s 🙂 LG Ina