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Spiele, die niemals aus meiner Sammlung verschwinden werden

Dominion:

Als wir mit dem Hobby Gesellschaftsspiele anfingen, hatten wir uns hauptsächlich Magic Karten und den Siedlern von Catan gewidmet. Wir hatten ansonsten keine Spiele außer ein paar Schätzen aus unseren Kinderzimmern, die aber keiner mehr von uns sehen konnte. Also fing ich an im Internet zu suchen und wollte unbedingt die Seefahrer-Erweiterung für Catan haben und stieß außerdem auf Dominion. Beides wünschten wir uns von meiner Mutter zum Geburtstag (wir haben innerhalb einer Woche), aber wirklich heiß waren wir zunächst nur auf die Seefahrer. Als ich dann mein Geschenk auspackte und sah, dass ich zuerst Dominion bekommen habe und damit auf die Seefahrer noch eine Woche warten musste, war ich zuerst enttäuscht. Naja dann widmeten wir uns eben diesem neuen Spiel und es schlug sofort ein wie eine Bombe. Die Kombinationen, die mit den verschiedenen Königreichkarten möglich sind und die dazu gehörigen unterschiedlichen Strategien sowie die damit zusammen hängende unglaubliche Variabilität des Spiels haben uns direkt beeindruckt!

Mein Geschenk beinhaltete das Basisspiel mit der Erweiterung Hinterland, also hatten wir gleich allerhand zu tun!

Nach und nach benötigten wir alle Erweiterungen und mittlerweile nimmt Dominion einen ganzen Schrank für sich allein ein. Auch meine Mutter ist von Dominion hellauf begeistert, auch wenn ihr einige Kombinationen VIIIIEEEL zu kompliziert sind und alleine deshalb kommt es immer auf den Tisch, wenn Mama zu Besuch ist.

Es ist seit ca. drei Jahren eines unserer Lieblingsspiele und wird unsere Sammlung sicher niemals verlassen, schließlich hat es uns mitunter erst zu Gesellschaftsspiel-Junkies gemacht 🙂

Erst gestern haben wir drei Partien gespielt. Das „Gesindel“ aus Blütezeit hat uns wirklich Nerven gekostet. Von Dominion kann ich problemlos zig Partien hintereinander spielen mit immer wechselnden Königreichkarten.

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Agricola:

Vor einigen Jahren hatten wir uns mal ein Video zu einer alten Edition von Agricola angeschaut. Das Thema mit dem Bauernhof und der Mechanismus mit dem Worker-Placement haben mir auf Anhieb sehr gut gefallen, allerdings schreckte mich die angeblich sehr hohe Spieldauer ab und das vorgeführte Material aus verschieden farbigen Holzscheiben (keine Meeple) haben mir nicht gefallen. Also dauerte es eine ganze Weile bis mir Agricola erneut ins Auge fiel. Ich habe im Internet gesehen, dass es mittlerweile schöne Tier-Meeple gibt und gelesen, dass die Spieldauer stark von der Spieleranzahl abhängt. Da wir hauptsächlich zu zweit spielen, habe ich mir Agricola dann doch irgendwann zugelegt und ich wurde nicht enttäuscht. Die ständige Mangelwirtschaft baut einen (noch angenehmen) Druck auf und führt dazu, dass man eigentlich immer mehr machen möchte, als man dann letztendlich schafft. Man möchte sich also von Spiel zu Spiel verbessern und weiß meistens auch an welcher Stelle man Aktionen verschenkt hat. Durch die vielen verschiedenen Anschaffungen und Ausbildungen hat es auch eine große Varianz. Schade ist lediglich, dass ein Neuling niemals eine Chance gegen uns mittlerweile alte Hasen in diesem Spiel haben wird, aber so ist das eben bei Strategiespielen mit Lernkurve 😉 Mittlerweile haben wir auch Caverna, welches auch nicht schlecht ist. Aber durch die Vielzahl der Gebäude ist es unübersichtlicher, außerdem fühlt es sich einfacher an (kaum Mangelwirtschaft). Daher bleibt Agricola unser Favorit und erhält ebenfalls einen Stammplatz in unserem Schrank!

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Jetzt kommen wir zu einem Neueinsteiger: Scythe

In meinen Berichten zur letzten Spielemesse habe ich bereits beschrieben, dass Scythe eine echte Überraschung für uns war. Bisher hat es auch wirklich jedem gut gefallen. Es macht mir immer wieder Spaß ein Volk nochmal auszuprobieren und durch die unterschiedlichen Aktions-Tableaus muss man immer wieder andere Strategien verfolgen. Für mich funktioniert es auch in jeder Besetzung gut, wobei mit mehr Spielern natürlich auch mehr auf dem Feld los ist. Wir freuen uns bereits auf die Erweiterung und spielen bis dahin regelmäßig Scythe! Meinen ausführlichen Bericht dazu findet ihr HIER

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Nach wie vor zählt auch Zombicide zu meinen Favoriten auch wenn es momentan nicht so häufig gespielt wird. Trotzdem wird es immer ein ziemlich großes Plätzchen dank zig Erweiterungen einnehmen. Sehr gespannt bin ich auf Massive Darkness, was dieses Jahr erscheinen soll. Wer weiß, vielleicht haut mich das ja noch mehr vom Hocker?! Ich kann es mir aber kaum vorstellen…

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Was momentan bei mir eingeschlagen ist, ist TIME Stories. Das Spielprinzip fasziniert mich! Und durch die ständig erscheinenden Erweiterungen, wird es sicher auch noch sehr lange bei uns wohnen bleiben. Am Wochenende wird „Hinter der Maske“ angespielt.

 

Was sind eure Dauergäste im Spieleschrank?

Ina zockt… Scythe, Noch Mal, Blood Rage, Auf den Spuren von Marco Polo und Pathfinder

Frohes neues Jahr! Mein Blog ist nun schon zwei Jahre alt. Unfassbar. Ich mochte schon immer Gesellschaftsspiele, doch dass sich daraus ein Hobby mit solchem Umfang ergibt hätte ich nicht gedacht. Gerade in den letzten Monaten habe ich es geschafft regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, ich habe im Freundeskreis eine Spielegruppe geschaffen, die sich schon seit einem Jahr regelmäßig trifft und ich infiziere immer mehr Freunde mit dem Brettspiel-Wahn. Langsam artet das Ganze in eine Sucht bei mir aus, aber da es mir nach wie vor ums Spielen geht und weniger ums Sammeln, achte ich darauf, dass ich nie mehr als eine Hand voll ungespielte Spiele zu Hause habe. Erst wenn es alle ein paar Mal auf den Tisch geschafft haben, gibt es Nachschub und das ein oder andere wird auch wieder verkauft.

An Silvester haben wir gleich mal einen Spiele-Nachmittag gemacht. Eigentlich sollte T.I.M.E.-Stories zum ersten Mal gespielt werden, aber da wir mit den Regeln noch nicht ganz durch waren, haben wir uns aus Zeitgründen für Scythe entschieden.

In dieser Vierer-Partie war ich so schlecht wie noch nie. Die Völker- und Spielertableaus haben wir zufällig zugelost und ich habe die Nordischen und dazu das mechanische Tableau bekommen. Ich mag die Nordischen eigentlich sehr gerne, weil ich die Fähigkeit, dass die Arbeiter über Flüsse schwimmen können, ziemlich stark finde. Es verschafft einem in der Regel einen gewissen Vorsprung, da andere Völker erst mit Hilfe eines Mechs oder des Tunnels ihr Nest verlassen können. Ich ließ einen meiner Arbeiter direkt zum nächsten Dorf schwimmen, damit dieser sich bei der nächsten Produktion vermehren kann. Außerdem kam ich dort nebendran auch an Nahrung. Naja was soll ich sagen… Andreas vertrieb nach ein paar Runden zwei meiner Arbeiter, wodurch ich Nahrung verlor und meine Mühle nicht mehr nutzen konnte. Ich kam ansonsten nicht an weitere Arbeiter und hatte es insgesamt schwer mit der Rohstoffbeschaffung. Das einzige was ich regelmäßig tun konnte, war entwickeln, allerdings war das dank meines Tableaus die unrentabelste Aktion. Ich schaffte es noch zwei Mechs zu bauen und hatte vorher bereits einen Tunnel gebaut. Mehr konnte ich allerdings nicht reißen. Meine Aufträge waren für mich unschaffbar. Da ich auch militärisch nicht vorwärts kam, war ich leichte Beute für die Deutschen, die mich insgesamt drei Mal angriffen und auch jeden Kampf gewonnen haben. So habe ich keinen einzigen Stern geholt und wurde zum guten Schluss auch noch aus meinen Gebieten vertrieben. Irgendwann schwand auch die Lust, sodass ich mit 21 Punkten mein schlechtestes Ergebnis überhaupt erzielte. Die Deutschen beendeten durch die Kämpfe das Spiel, konnten aber nur knapp den zweiten Platz erreichen, hinter Andreas mit den Russen.

Das neue Jahr startete auch gut, denn wir haben fast den ganzen Tag zu zweit gezockt. Als leichten Einstieg spielten wir drei Runden Noch Mal, die ich alle drei gewinnen konnte. Andreas war aber auch noch leicht lädiert von Silvester 😉

Danach starteten wir Blood Rage. Zu zweit ja nicht der Knaller, aber wir wollten die Regeln nochmal verinnerlichen, bevor wir es mal zu viert spielen. Wir haben einiges falsch gemacht. Andreas hatte z.B. viel mehr Kreaturen auf dem Plan als erlaubt. Naja, auf jeden Fall viel wieder auf, dass das Spiel viel komplexer ist, als es zu Anfang scheint. Ich konnte einen Auftrag erfüllen, indem ich schon vor Ragnarök mindestens vier Figuren in Walhalla hatte und bekam dafür dank einer Aufrüstung doppelten Ruhm. Mein Plan war es am Ende des Spiels noch viel Ruhm zu holen, indem ich meine Leute Ragnarök zum Opfer werden lasse, da ich eine Aufrüstung hatte, die mir doppelte Siegpunkte gebracht hätte. Allerdings konnte Andreas das Spiel vorzeitig beenden, indem er das letzte Feld plünderte. Also verlor ich leider knapp.

Ich freue mich auf die erste Runde zu viert, weil das Spiel dann sicher um einiges besser wird.

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Danach haben wir noch auf den Spuren von Marco Polo gespielt und ich habe Andreas mal wieder abgezogen. Er schaffte es trotz zweier Spielfiguren nicht seine beiden Stadt-Auftragskarten zu bewerkstelligen. Da meine Karten gut harmonisierten, konnte ich diese Ziele erreichen und habe zudem viele meiner Aufträge erfüllt. Insgesamt hatte ich bei Spielende einen Vorsprung von 10 Punkten.

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Anschließend haben wir noch Pathfinder – Unter Piraten gespielt. Das erste Szenario des ersten Abenteuers nach dem Einführungsspiel galt es zu bestreiten. Es gibt in diesem Szenario nur einen Ort und zwar die Nebelbank, allerdings müssen wir allerhand Schergen besiegen, bevor wir den Bösewicht eliminieren und den Ort schließen können. Andreas nahm seinen starken Kämpfer mit und ich versuchte es mit Merisiel. Schlechte Wahl, da sie Einzelkämpferin ist und erst stark wird, wenn sie sich an einem Ort alleine befindet. Merisiel musste den Schergen also öfters ausweichen und der Kämpfer gab ihnen dann dafür auf die Mütze. Leider ist dadurch das Segensdeck zu schnell ausgelaufen und wir haben die Mission nicht geschafft. Wir werden es sicher bald in anderer Besetzung neu ausprobieren.

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Außerdem habe ich meine Statistik begonnen, die wie folgt aussieht:

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Ich will einfach festhalten, welche Spiele wie oft auf den Tisch kommen. Außerdem behauptet mein Freund er würde nur selten mal gewinnen, daher halte ich noch den Sieger fest. Spiele, die es dann nie auf den Tisch schaffen, werde ich wohl verkaufen.

Ich hoffe wir können die nächsten Tage Eldritch Horror in Angriff nehmen und unsere zweite Partie Star Wars Rebellion spielen. Ich habe mir extra nochmal alle Filme angesehen.

Ich habe bei meinem Blog ein neues Widget eingebaut, bei dem ihr euch per Email informieren lassen könnt, wenn hier neue Beiträge erscheinen. Einfach eintragen und los geht´s 🙂 LG Ina

Ina zockt… Scythe

Ich habe jetzt einige Male Scythe gespielt, davon zwei Mal zu viert und ansonsten zu zweit. 

Jetzt möchte ich meine ersten Eindrücke dazu schildern.

Scythe spielt im Osteuropa der 1920er Jahre. Die Fabrik hat den großen Krieg verloren und fünf Völker kämpfen um die Vorherrschaft. Im Universum des Spiels besitzt jedes Volk einen Anführer, der mit einem Tiergefährten die Umgebung durchstreift und diese in Besitz nehmen will. Außerdem verfügen alle Nationen über Mechs (mächtige Kampfroboter), die starke Eigenschaften besitzen.

Man vertritt eine der fünf Nationen und erhält das dazu gehörige Nationen-Tableau. Auf diesem stehen die eigenen Mechs, die man im Laufe des Spiels bauen und auf dem Spielplan einsetzen kann. Außerdem werden die Startvoraussetzungen sowie die besondere Fähigkeit der Nation angegeben.

Nationen-Tableau Polonia
Nationen-Tableau Polonia

Zudem erhält jeder Spieler ein Wirtschafts-Tableau, mit dem man seine Aktionen durchführt. Hier gibt es ebenfalls fünf verschiedene, welche sich in der Anordnung der oberen Aktionen sowie der Kosten und des Ertrags der unteren Aktionen unterscheiden.

Wirtschaftstableau
Wirtschaftstableau industriell

Ist also ein Spieler an der Reihe, entscheidet er sich für ein Feld auf seinem Tableau. Dort kann er sowohl die obere, als auch die untere Aktion ausführen, wenn er dies möchte und die Kosten dafür bezahlen kann. Es ist auch erlaubt nur eine der Aktionen durchzuführen. So kann man sich z.B. bewegen, seine Arbeiter produzieren lassen, Handel betreiben oder aufrüsten (=obere Aktionen). Die unteren Aktionen bieten gegen Abgabe von Rohstoffen u.a. die Möglichkeit Mechs oder Gebäude zu bauen.

Die Kunst liegt darin, möglicht beide Aktionen zu nutzen, allerdings muss man die Kosten der Aktionen auch zahlen können, was nicht immer ganz einfach ist. Während des Spiels können Spielsteine von einem Tableau auf das Andere, sowie Steinchen von den oberen zu den unteren Aktionen wandern, wodurch einige Strategien durch die Auswahl der Tableaus effizienter oder uninteressanter werden. 

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Nation Rusviet mit Wirtschaftstableau „mechanisch“

 

Ziel des Spiels ist es das meiste Geld zu sammeln. Geld erhält man im Laufe des Spiels in Form von Münzen und am Ende gibt es eine Schlusswertung, bei der man für alle erreichten Ziele, für jedes besetzte Gebiet, die Anordnung der gebauten Gebäude und für alle übrigen Rohstoffe noch einmal Taler erhält. Interessant hierbei ist, dass das Spiel sofort dann zu Ende ist, wenn ein Spieler seinen sechsten Erfolg erreicht. Dann wird aber abgerechnet und der Spieler, der das Spiel beendet ist nicht unbedingt der Gewinner. So gibt es also das ganze Geschehen über einen Run auf die zu erreichenden Erfolge, jedoch muss man am Ende doch genau überlegen, ob man sich wagt das Spielende herbeizuführen oder nicht. Laut Spielanleitung ist es absichtlich nur grob einschätzbar welcher Spieler führt.

Die Erfolge sind bspw. alle Mechs oder Gebäude zu bauen, alle Arbeiter einzusetzen oder ein bis zwei Kämpfe zu gewinnen. Man kann also durchaus in den Krieg ziehen, dies ist aber nicht unbedingt notwendig. In unseren Partien gab es insgesamt eher wenige Kämpfe. Bei Scythe handelt es sich also keineswegs um ein Kriegsspiel, auch wenn das Artwork und die panzerähnlichen Mechs dies vermuten lassen. Durch das System mit den sechs 20161021_202501Erfolgen lohnt es sich meistens nicht, mehr als zwei Kämpfe zu bestreiten. Außerdem werden durch Kämpfe oft unschuldige Bauern vertrieben, was wertvolles Ansehen kostet. Das Ansehen dient am Ende als Multiplikator für die Siegpunkte und sollte daher nicht außer Acht gelassen werden. Die Kämpfe selbst werden durch Mechs und Anführer ausgetragen und durch spezielle Kampf-Tableaus abgehandelt. Hierbei setzen die Spieler verdeckt bis zu sieben ihrer Stärkepunkte (der Stärke-Skala) ein. Diese können noch durch Kampfkarten modifiziert werden. 

Kampftafel
Kampftafel

Anhand seines Volkes und seines Wirtschafts-Tableaus gilt es sich ein wenig zu spezialisieren, denn alles wird man nicht bewältigen können. Baue ich also möglichst viele meiner Gebäude oder entwickele ich erst einmal mein Tableau zu meinen Gunsten

Gebiete mit Ressourcen Nahrung und weitere Arbeiter
Gebiete mit Ressourcen Nahrung und weitere Arbeiter

weiter, um bessere Aktionen ausführen zu können? Versuche ich viele Gebiete in meinen Besitz zu bringen oder besorge ich mir meine Rohstoffe über Handel? Setze ich meine Mechs offensiv zum Kampf ein, oder nutze ich sie defensiv zum Schutz meiner Bauern? Schließlich kann ein unüberlegter Angriff dazu führen, dass der verteidigende Spieler durch einen Sieg selbst einen der benötigten Erfolge einheimst. 

Man kann außerdem mit dem Anführer umherstreifen, um aus Begegnungen in Form von Karten nützliche Vorteile (Rohstoffe, Ansehen, Geld oder sogar Mechs) zu erhalten. Der Anführer kann durch das Betreten der Fabrik (Mittelpunkt des Spielfeldes) eine Karte erhalten, die ein fünftes (meistens wertvolles) Aktionsfeld zur Verfügung stellt.

Die Anführer
Die Anführer
Begegnungskarte
Begegnungskarte

Sicher ist Scythe nicht für Gelegenheitsspieler geeignet, trotzdem hat es an sich keine schwierigen Regeln. Man benötigt ein paar Runden, um die Mechanismen verinnerlicht zu haben und dann ein paar ganze Partien, um seine Spielweise zu optimieren, neue Strategien auszuprobieren und/ oder das Beste aus einem bestimmten Volk heraus zu holen. Bei Scythe muss man einfach alles ein wenig im Auge behalten: geschickt mit seinen Ressourcen und Aktionen umgehen und auf seine Mitspieler achten, damit man nicht durch einen militärischen Schlag oder ein abruptes Spielende zu sehr überrascht wird. Es ist nämlich durchaus möglich durch einen Zug mehr als einen Erfolg frei zu schalten.

Nach ein paar Proberunden mit Andreas konnten wir es nicht abwarten, das Spiel mit mehreren Mitspielern zu testen. Wir haben es also gleich zwei Freunden gezeigt und mussten sie nicht lange überreden, dieses Spiel mit uns zu testen. Sofort nach der ersten Partie (welche ich für mich entscheiden konnte), wollte jeder eine Revanche mit einem neuen Volk und einem anderen Wirtschafts-Tableau. Bereits im zweiten Spiel konnte einer der Neulinge gewinnen. 

Das Material ist super, die Anführer und Mechs sehen einfach klasse aus und schon allein diese und das Artwork der Spielschachtel animieren die Meisten dazu Scythe zu spielen! Was mich auch beeindruckt, sind die für jede Nation individuell gestalteten Figuren inkl. der Arbeiter-Meeple. Bisher hat es jedem

Ressourcen-Steine
Ressourcen-Steine

(der mit dem Thema etwas anfangen kann) super gefallen und das Tolle ist, dass es bei jeder Spieleranzahl prima funktioniert.  Es gibt sogar eine Solo-Variante (der Automa), die ich allerdings noch nicht getestet habe. Was zusätzlichen Spaß und vor allem Langzeitmotivation bietet ist das „Erfolgsprotokoll“, bei dem verschiedene Erfolge bei Sieg oder Niederlage eingetragen werden wie z.B. welcher Spieler das erste Mal 100 Siegpunkte erreicht hat, oder wer zum ersten Mal gewonnen hat ohne einen einzigen Mech zu bauen etc. (dieses Ziel habe ich mir für die Zukunft fest vorgenommen, denn es ist in unserem Protokoll noch unbesetzt 🙂 ) Einen einzigen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch anzubringen. Leider ist beim Spiel kein Wertungsblock enthalten. Hier muss man einen einfachen Zettel zu Hilfe nehmen. Vielleicht werden ja noch irgendwann Vordrucke zum Download angeboten oder ein richtiger in einer Erweiterung beigelegt.

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Überwältigende Optik, Liebe zum Detail (jede Karte ist nicht nur optisch, sondern auch vom Humor und Inhalt her eine wahre Freude), hervorragendes Balancing und eine gute Atmosphäre lassen dieses Spiel auf meiner derzeitigen Bestenliste ganz weit nach oben schnellen. Ich freue mich auf die bereits angekündigten Erweiterungen und werde bis dorthin auch mit dem bisher vorhandenen Material sicher noch sehr viel Spaß haben.

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Ina entdeckt die Spielemesse!

Soeben bin ich zuhause angekommen und kann nur sagen: Es liegt ein fantastisches langes Wochenende hinter mir, von dem ich euch jetzt berichten möchte.

Am Freitag sollte es los gehen und ich habe mir einen Tag Urlaub genommen. Leider hat das bei meinem Freund nicht geklappt, aber es hieß er dürfe gegen halb 11 bereits Feierabend machen. Mit gepacktem Koffer wartete ich bereits um 10:15 Uhr vor dem Büro meines Freundes und war voller Vorfreude und Tatendrang. So sind wir dann auch pünktlich los und traten die Reise von doch gut 4 Stunden aus dem schönen Saarland nach Essen an. Trotz etlicher Baustellen kamen wir gut durch und fanden es auch sofort, so dass wir mit dem Auto schon genau vor der Messehalle standen, allerdings keinen Parkplatz fanden. Das Parkleitsystem lotste uns noch einmal auf die Autobahn wodurch wir dann leider die Ausfahrt verpassten und nochmal 12 Kilometer in die falsche Richtung fuhren. Meine Nerven lagen blank… Wir waren doch bereits dort!? ARGH. So haben wir sicher eine halbe Stunde verloren (natürlich gerieten wir noch einmal in einen Stau) und fanden dann aber zum Glück einen Parkplatz direkt an der Straße vor der Messe. Jackpot!

Um halb 5 betraten wir also endlich die heiligen Hallen! Ich war ein reinstes Nervenbündel und ging meinem Freund mit meiner Euphorie schon leicht auf die Nerven. Ich war geflasht! So viele Spiele Begeisterte, so viele Aussteller, soviel los: Wahnsinn! In welche Richtung gehen wir zuerst? Klappern wir unsere vorbereitete Liste ab? Ach alles egal! Hier! Ein großer Gang von den Heidelbären, da will ich durch! Und so machten wir sofort mal zwei Blindkäufe, die so gar nicht geplant waren: Herr des Eisgarten (ok, es stand auf unserer Liste, aber eigentlich nur zum Anschauen) und Pathfinder. Beides lief unter Sonderposten und kostete je nur 25 Euro. Ich habe keine Ahnung was an der Version von Herr des Eisgarten für 45 Euro anders sein soll, denn beschädigt sind unsere Spiele nicht. (vielleicht wisst ihr da mehr?)

Langsam beruhigte ich mich, denn wir hatten schließlich vor bis Sonntag Mittag zu bleiben und hatten damit noch massig Zeit und schon zwei Spiele in der Tasche 🙂

Nach der ersten Stunde und Halle 3 sagte mein vorher eher mäßig motivierter Freund: Wir kommen nächstes Jahr definitiv wieder! Jawoll 🙂

Wir warfen alle Pläne über den Haufen und ließen uns treiben. Wir entdeckten 7 Sins, worauf wir durch Videos bereits aufmerksam wurden und nahmen es sofort mit. Das erste Spiel unserer Liste: Check!

Überall Schaufenster mit tollen Neuheiten und Erklärbären, die sich an den Tischen tummelten und hier noch ein Flyer und dort Plakate zu erhältlichen Promos und, und, und

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Danach machte ich noch einen weiteren Blindkauf: Glück auf, das große Kartenspiel. Irgendwie sprach es mich an und für 15 Euro kann man nicht viel falsch machen. Wir schlenderten bis halb 7 durch alle Hallen und versuchten uns zu merken, was wir die nächsten beiden Tagen noch genauer sehen wollen. Das meiste davon stand aber eh auf unserer Liste. Neu dazu gekommen ist eigentlich nur Meeple War, da es mich optisch sehr angesprochen hatte. So ging der erste Tag schnell zu Ende und wir fuhren mit dem Auto zum Hotel mit den vier besagten Spielen in der Tasche… ein toller Auftakt! Von der Fahrerei geplättet haben wir an diesem Abend keins der Spiele mehr ausprobiert.

Am nächsten Morgen wurde ich bereits vor dem Klingeln des Weckers wach und war genau so aufgeregt wie am Tag zuvor. Wegen der Parksituation an der Messe beschlossen wir mit der U-Bahn hinzufahren – eine weise Entscheidung.

Obwohl wir eine gute Stunde zu früh d20161016_093433ran waren, war die Bahn brechend voll. In der Vorhalle der Messe tummelten sich bereits hunderte Spiele-Begeisterte. Jetzt schon wieder ein unbeschreibliches Feeling.

 

 

 

 

Aufgrund des großen Andrangs öffneten sich die Türen bereits vorzeitig gegen Viertel vor 10. Und los gehts!

Wir hatten es auf 7 Wonders Duel abgesehen, da wir es noch nicht besitzen und zuerst einmal spielen wollten. Leider waren alle Tische besetzt. Also weiter zu Hit Z Road: ebenfalls schon alles besetzt – wie ist das überhaupt möglich? Die Messe hatte erst seit 5 Minuten auf? Ok, also doch erst nochmal umherschlendern.

Dann fiel mir ein, dass ich bei Poltergeistspiele vorbeischauen wollte, um mir Intervention anzusehen. Den Stand haben wir in Halle 4 schnell gefunden und wurden auch sofort von der netten Crew angesprochen. Nach einer kurzen Einweisung wurde sogar ein Tisch frei und wir durften unter Anleitung eine Zweier-Partie starten. Zum Einen ein super Start in den Tag, um mal die Hektik der Messe kurz zu vergessen und zum Anderen durften wir uns einen Überblick über ein tolles Spiel verschaffen. Mein Freund war sofort von den magnetischen Tableaus und dem Weltraum-Setting begeistert. Obwohl ich seine Flotte mit meinen weitaus schlechteren Raumschiffen durch unverschämtes Würfelglück stark dezimieren konnte, wurde seine Begeisterung nicht geschmälert. Nach einem kurzen, netten Gespräch mit dem Entwickler des Spiels haben wir letztendlich zugeschlagen und werden uns sicher bald wieder an Intervention erfreuen.

Jetzt wollte ich einen Pflichtbesuch abhandeln: Hunter und Cron. Wir schauen fast alle Videos der YouTuber und lassen uns immer wieder gerne durch ihre Rezensionen von verschiedenen Spielen begeistern. Also unterstützten wir die Zwei durch den Kauf eines schicken Shirts und ich durfte sogar noch einen Schnappschuss mit ihnen machen:

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Wirklich sympatische Jungs! Und ja, ich grinse wie ein Honigkuchenpferd 🙂

Bei 7 Wonders Duel und Hit Z Road war (natürlich) weiterhin alles voll, aber wir konnten einen Tisch bei Raptor ergattern. Das 2-Personen-Spiel war uns bereits am ersten Tag ins Auge gesprungen. Wir kannten es bis dahin gar nicht, aber die kleinen Saurier-Miniaturen hatten es uns sofort angetan. Von diesem kleinen aber feinen Strategiespiel konnten wir eine komplette Runde spielen. Mir gelang es drei Raptorbabys einzufangen und so errang ich wieder einmal einen Sieg gegen meinen armen, armen Freund 😉

Natürlich wollten wir Raptor für den unschlagbaren Preis von 17 Euro auch kaufen, aber es war leider auf deutsch vergriffen. Pech.

7 Wonders und Hit Z Road waren (selbstverständlich) belagert, also nochmal zu Hunter und Cron, um an dem Glücksrad zu drehen. Was soll ich sagen? Ich gewann eine Promo und Andreas räumte ein Spiel ab. Kann dieser Tag eigentlich noch besser werden? Ja, denn wir erhaschten doch tatsächlich in der letzten Ecke einen freien Tisch für 7 Wonders Duel! Hat ja auch gar nicht lange gedauert (Ironie? Neeeeiiiin). Ich bin sehr froh, dass wir noch die Gelegenheit bekamen es vor einem Blitzkauf zu spielen, denn es hat uns beide nicht abgeholt. Es erinnerte uns stark an Elysium, welches bereits in unserem Schrank Staub fängt. Also erst einmal nichts für uns.

Flick ´em Up ist uns mehrmals in Auge gestochen und so haben wir es quasi im Vorbeigehen eingesackt, unser erstes Schnipsspiel. Ich glaube es ist für alle Spielegruppen geeignet, aber wir werden sehen.

Wir kamen an einem Stand vorbei, wo Fabelsaft präsentiert wurde – ein weiteres Spiel meiner Liste. Ich konnte dem Erklär-Bären akustisch allerdings kaum folgen und so tätigte ich quasi mal wieder einen Blindkauf.

Da! Ein freier Tisch! Welches Spiel? Egal, ich muss mal SITZEN. Also setzten wir uns, um mal kurz die Füßchen und Schultern zu entlasten (die Taschen waren schließlich schon gut gefüllt). Bei dem Spiel handelte es sich um Risky Adventure. Nach kurzem Regelstudium war uns allerdings klar, dass dieses hübsch anzusehende Spiel zur Familienspiel-Kategorie gehört und daher nichts für uns ist.

Zum Abschluss haben wir noch zwei absolute Pflichtkäufe getätigt: Kolonisten und Scythe. Schlau wie wir sind, haben wir diese Käufe bis zum Abend herausgezögert, um uns das Schleppen zu erleichtern. Um halb 7 machten wir uns auf den Weg zum Hotel, erschöpft, aber glücklich.

Abends wollte ich unbedingt noch etwas spielen, aber da uns durch die permanente Reizüberflutung die Köpfe rauchten, reichte es „nur“ noch für Fabelsaft. Optisch sehr schönes Spiel mit sehr leichtem Einstieg. Ich glaube da kommt noch einiges mehr durch die ständig wechselnden Aktionen, aber dazu werde ich ein anderes Mal berichten.

Außerdem stellten wir noch einen kleinen Plan auf für den Sonntag. Die Promo von Dominion wollten wir noch abstauben, Hit Z Road wollten wir noch sehen (ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe), Orleans hatte ich noch nicht gefunden und Meeple War wollten wir uns nochmal kurz anschauen. Außerdem war Andreas interessiert an Risiko Europa für seine Männer-Spiele-Gruppe.

Am Sonntag Morgen waren wir dann wieder früh da, diesmal mit dem Auto. Parken war aber kein Problem, bei P5 war noch eine Menge Platz. Und wieder war viel los, allerdings spürbar weniger als am Samstag. Heute hatte man viel besser die Gelegenheit an verschiedenen Spieletischen Platz zu finden und sich die Spiele in aller Ruhe erklären zu lassen. So nahmen wir Platz bei (ihr werdet es nicht glauben) Hit Z Road!!! Der nette Erklärbär war zwar noch nicht soweit und sagte uns mehrfach es würde noch einige Minuten dauern bis er soweit sei, aber davon ließen wir uns nicht vertreiben. Hallo?! Also lasen wir schon einmal geduldig die gut aufgemachte Anleitung, um dann zusammen mit einem britischen Paar ins Zombiegeschehen einzutauchen. Der erste Eindruck war durchweg positiv. Schnell erklärtes, witziges, thematisches Zombiespiel. Einziges Manko: Zu zweit wird es nicht der Knaller sein. Also haben wir eine kurzweilige Partie komplett durchgespielt (selbstverständlich habe ich gewonnen, ich erwähnte bereits mein Würfelglück), von einem Kauf haben wir allerdings vorerst abgesehen. Wenn ich es günstig bekommen kann, werde ich bei Gelegenheit zuschlagen.

Die Promo von Dominion dürfen wir nun unser Eigen nennen und dabei haben wir gleich noch eine Promo zu Isle of Skye abgegriffen. Meeple War haben wir uns ebenfalls angeschaut, aber beschlossen darauf zu hoffen, dass es auf deutsch erscheinen wird. Risiko Europa war ebenfalls schnell abgehakt, wir haben kurz zugeschaut und die Regeln durchgeblättert. Das wird sich Andreas auch irgendwann im Schnäppchen zulegen.

Dann haben wir einen freien Tisch bei Colt Express gesehen und gleich mal Platz genommen, denn wir waren sehr interessiert an der Marshal Erweiterung. Hier haben wir nicht gespielt, sondern haben um eine reine Erkärung der Neuheiten gebeten. Es war insgesamt auf der Messe schwer mich NICHT zu begeistern, demnach landete auch dieses Spiel in unserer Tasche. Das sollte für den letzten Tag aber der einzige Kauf bleiben, da unser Budget damit bereits erschöpft war. Zum krönenden Abschluss haben wir den Leuten beim „Great Western Trail“- Spielen über die Schulter geschaut. Ich glaube, das ist ein echt schönes Spiel für mich. Allerdings haben wir vor kurzem erst Mombasa gekauft und noch nicht ausreichend getestet, also muss Great Western Trail erst einmal warten.

Und so traten wir den Heimweg an. Den Kofferraum voll toller Sachen. Rundum zufrieden, nach einem klasse Wochenende! Ich bin hin und weg und absolut begeistert von dem ganzen Flair der Messe. Für alle die noch nie dort waren: Fahrt hin! Für mich war es ein echtes Erlebnis und kein Weg ist zu weit, denn es waren massig Engländer und Amerikaner dort unterwegs, absolut krass!

Und hier seht ihr noch einen absolut ungestellten Schnappschuss von unserer Beute:20161016_192554

 

Ein paar Pflichtkäufe haben wir über den Haufen geworfen. Und zwar war uns Ein Fest für Odin momentan zu schwer und zu teuer, aber bei diesem Spiel bin ich sicher, dass man es bald überall erwerben kann. Und Adrenaline fiel raus, weil man es erst ab drei Spielern spielen kann. Wenn es mal in deutscher Sprache erscheint und wir noch ein paar Freunde angefixt haben, denken wir noch einmal darüber nach.

Lasst mir gerne Kommentare da, wie ihr die Spiel empfunden habt und was in eurer Tasche gelandet ist. Eins ist sicher: wir kommen nächstes Jahr wieder!

 

Ina fährt nach Essen

Es ist fast soweit. Ich werde das erste Mal die SPIEL in Essen mit erleben. Ich bin schon ziemlich aufgeregt. Nachdem ich meinem größten Hobby jetzt seit ca. zwei Jahren exzessiv nachgehe, ist die größte Brettspielmesse der Welt diese Jahr ein klares Muss für mich. Auch wenn die Anreise aus dem Saarland weit ist, werde ich die Strapazen und Kosten in diesem Jahr gerne auf mich nehmen 😉

Morgen früh geht es los, sodass wir voraussichtlich am Freitag Nachmittag dort sein werden. Die Koffer werden heute Abend gepackt, Getränke und Snacks stehen schon bereit. Hallenpläne sind gedruckt und der Geldbeutel ist gut gefüllt. Ich habe keine Ahnung was mich dort erwartet und wie viele Spiele ich dort kaufen werde. Hauptsächlich möchte ich mir möglichst viele Spiele ansehen, um zu entscheiden, ob ich sie überhaupt irgendwann kaufen möchte. Da ich meistens von neuen Spielen grundsätzlich erst einmal absolut überzeugt und euphorisiert bin, wird die Antwort wohl meistens JA lauten 🙂 Zum Glück habe ich meinen Freund an meiner Seite, der mich sicher das ein oder andere Mal bremsen wird.

Ach Gott bin ich so zappelig!

Ich werde euch nächste Woche meine Einkäufe zeigen.

Hier eine kurze Liste der Spiele, die wir uns auf jeden Fall gern ansehen möchten:

– Scythe – Great Western Trail – Die Kolonisten – 7 Wonders Duel – Ein Fest für Odin – Ice Cool – Dragon and Flagon – Captain Sonar – Robinson Crusoe (Neuauflage) – Dominion Empire – Colt Express Erweiterung  – Adrenaline – Fabelsaft – und viele , viele mehr.

Ich hoffe die 2,5 Tage werden ausreichen, um möglichst viel davon zu sehen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!