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Ina zockt… ja was denn eigentlich?

Ich weiß, es ist nach wie vor ruhig hier geworden, allerdings komme ich immerhin wieder öfter zum Spielen in den letzten Wochen und so will ich euch hier mal einen kleinen Überblick verschaffen, wie ich meine Zeit so vertreibe.

In einer festen Runde von fünf Leuten spielen wir zur Zeit Kings Dilemma. Ein Spiel mit Rollenspiel-Charakter, in dem jeder Spieler ein Haus verkörpert, das im Rat des Königs sitzt und die Geschicke des Reiches lenkt und dabei versucht in seinen eigenen Interessen zu handeln. In jeder Runde geht es um Abstimmungen zu bestimmten Themen. So werden verschiedene Story-Stränge vorangetrieben und es kommt zu interessanten und manchmal witzigen Diskussionen, wenn man versucht seine oftmals abstrusen Entscheidungen zu erklären und versucht andere Mitspieler von seiner Meinung zu überzeugen. Ab und zu ist man selbst hin und hergerissen. Verteidigt man nun die Interessen seines Hauses (wie es das Spieler-Tableau ein wenig vorgibt) oder handelt man in diesem Fall doch zum Wohl des gesamten Königreiches, um die Partie für sich zu entscheiden und damit evtl. Vorteile für weitere Partien zu erhalten. Insgesamt verrät das Spiel einem nicht, auf was genau man überhaupt spielen soll. Auf weiße Kronen, die man hauptsächlich durch das Gewinnen einzelner Partien erhält, oder spielt man auf schwarze Kronen, die man eher durch negative Entscheidungen und Verhaltensweisen bekommt und die „Ambition“ darstellen. Diese Unwissenheit macht auch einen ganz entscheidenden Reiz aus.

Wir spielen heute Abend unsere vierte Partie und sind ganz gespannt was das Spiel noch für uns bereit hält und welche Entscheidungen uns evtl. irgendwann auf die Füße fallen werden.

Außerdem haben wir uns Underwater Cities zugelegt. Das spielen wir nun recht regelmäßig zu zweit. Ich habe schon länger damit geliebäugelt, es jedoch nie gekauft weil es mir optisch nicht zugesagt hat. Jetzt wo ich es allerdings mal live gesehen habe, muss ich sagen, dass die Optik gut zum Thema passt und doch gar nicht so schlecht ist.

Außerdem entspricht es von der Komplexität her genau unserem Geschmack. Anspruchsvoll aber nicht anstrengend.

Roll Player steht auch seit geraumer Zeit in unserem Regal. Das Grundspiel haben wir nun ein paar Mal gezockt und macht wirklich Spaß. Dazu kann man sich auch nach Feierabend mal noch hinreißen lassen, da man kaum Aufbauzeit benötigt. Die Erweiterung hatte ich gleich mit geordert und wird hoffentlich am kommenden Wochenende mal auf den Tisch kommen.

Des Weiteren hatten wir kürzlich Besuch von Freunden aus der Kategorie „Wir kennen nur Catan und Kniffel“. Die haben wir letztes Jahr bereits an einem von uns privat veranstalteten Brettspieltag mit Stone Age „infiziert“. Sie sind ganz begeistert davon, daher haben wir jetzt unsere dritte Partie gespielt. Danach haben wir ein Spiel der Exit-Reihe mit ihnen gezockt, was ihnen auch super gut gefallen hat. Ich denke der Einstieg in die Brettspiel-Szene ist geebnet 😉

Ansonsten warten wir sehnsüchtig auf unsere Vorbestellungen:

Aoen´s End:  kooperativ? Zu zweit gut spielbar? Deckbuilder? Klingt als sei das haargenau das richtige Spiel für meinen Mann und mich.

Dominant Species: bisher nur gutes gesehen und gehört. Thema überzeugt. Ich bin gespannt.

Ihr seht also, immerhin bringen wir momentan wieder einiges auf den Tisch. Bestimmt werde ich mich in den kommenden Wochen auch nochmal zu einem Beitrag zu einem der genannten Spiele hinreißen lassen.

Lasst mich gerne wissen, was ihr momentan so zockt und welche Spiele man keinesfalls verpassen sollte!